Zehn neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet

Lehrgangsteilnehmer kriecht mit abgenommenen Atemschutzgerät durch eine Stahröhre

Am Standort der Berufsfeuerwehr Fürth wurden in den letzten Wochen in einem umfangreichen Lehrgang zehn neue Atemschutzgeräteträger-/innen der Freiwilligen Feuerwehr Fürth ausgebildet. In 25 Ausbildungsstunden wurde den angehenden Atemschutzgeräteträgern die wichtigsten Tätigkeiten in Theorie und Praxis gelehrt.

Neben der Handhabung von Atemschutzgeräten wurde unter anderem auch das Suchen und Retten von Personen, das richtige Öffnen von Türen sowie viele weitere Ausbildungsinhalte der FwDV7 gelehrt.

Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth

Insgesamt 34 Feuerwehrmänner- und frauen wurden am Freitagabend, im Rahmen des traditionelle Ehrenabends der Freiwilligen Feuerwehr Fürth für ihre langjährige Treue geehrt. Ehrungen wurden verliehen für 15, 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Neben den Ehrungen des aktiven Feuerwehrdienstes wurden Mitglieder für 50, 60 und 70 Jahre Vereinszugehörigkeit zu ihrer Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Ehrenstadtbrandinspektor Peter Pfann wurde für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Steinach-Herboldshof geehrt, Karl Reiß von der Freiwilligen Feuerwehr Mannhof für sage und schreibe 70 Jahre Vereinszugehörigkeit.

Christian Gußner, Chef der Berufsfeuerwehr Fürth, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung sowie Rechtsreferent Mathias Kreitinger lobten in ihrer Rede das unermüdliche Engagement der über 350 Freiwilligen Männer und Frauen in den Feuerwehren im Stadtgebiet Fürth.

Verkehrsunfall – mehrere Personen verletzt

Um 17:22 Uhr ertönte der Alarmgong in der Wache der Fürther Berufsfeuerwehr, kurz darauf die zugehörige Alarmdurchsage – „Fürth, Hafenstraße, Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen, keine Personen eingeklemmt“.

Das zweite HLF sowie das KLAF rückten zur Einsatzstelle aus. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr wurden vier verletzte Kinder bereits durch den Rettungsdienst versorgt. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge wurden nicht verletzt.
Nach Rücksprache mit dem zuständigen Einsatzleiter Rettungsdienst war eine Unterstützung durch die Feuerwehr im Bereich der Patientenversorgung nicht notwendig. Von Seiten der Feuerwehr wurde an den Unfallfahrzeugen der Brandschutz sichergestellt, die Batterien abgeklemmt sowie ausgelaufene Betriebsstoffe abgebunden.

Tierische Rettungsaktion – Feuerwehr befreit Biber

Der Montag begann für die Besatzung des zweiten HLFs sowie des KLAFs mit einer tierischen Rettungsaktion. Mitarbeiter der Stadtentwässerung hatten die Fürther Berufsfeuerwehr verständigt, dass ein Biber in einem Nachklärbecken der ehemaligen Kläranlage im Fürther Ortsteil Vach festsitzen soll.

Über die Steckleiter stiegen die Einsatzkräfte in das Becken ab, um den Biber aus seiner misslichen Lage zu befreien. Das Tier zeigte sich gnädig mit unseren Einsatzkräften und schwamm eigenständig, ohne großen Aufstand in eine vorbereitete Transportbox.

Rauchmelder schlug Alarm und verhindert Schlimmeres

Am Montagabend hatte ein privater Rauchwarnmelder in der Rostocker Straße im Fürther Ortsteil Unterfarrnbach Alarm geschlagen.
Das beherzte und umsichtige Handeln aufmerksamer Nachbarn, die den Warnmelder hörten, verhinderte Schlimmeres.

Als der Löschzug der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, konnte eine starke Rauchentwicklung im Gebäude festgestellt werden.
Unmittelbar wurde durch den Einsatzleiter eine Nachalarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt sowie der Freiwilligen Feuerwehr Unterfarrnbach veranlasst.

Um in das Gebäude zu gelangen, war es notwendig, die Seitentüre des Einfamilienhauses gewaltsam zu öffnen. Da laut vorliegender Information keine Personen im Gebäude waren, ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr in das Gebäude vor um den Brandherd ausfindig zu machen, ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz schaffte eine Belüftungsöffnung. Zeitgleich brachte man vor dem Gebäude einen Hochdrucklüfter in Stellung um das Gebäude zu belüften.

20 neue Truppführer/-innen für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth

Am 26.10.2019 haben 20 Teilnehmer, 18 Männer und zwei Frauen, die Abschlussprüfung nach neuem Konzept der Modularen Truppausbildung mit Erfolg abgelegt und somit gem. FwDV 2 die Qualifikation zum Truppführer erreicht.

Nach einer schriftlichen Abschlussprüfung musste jeder Prüfling zwei einsatznahe Aufgaben aus dem Spektrum der Feuerwehr in der Funktion eines Truppführers absolvieren. 

Vorangegangen war ein zweiwöchiger Vorbereitungskurs in dem die neuen Truppführer praxisorientiert mit Unterstützung mehrerer Fürther Hilfsorganisationen auf die Prüfung und die neue Verantwortung vorbereitet wurden. Herzstück der Vorbereitung war ein Übungssamstag, an dem jeder angehende Truppführer acht realitätsnahe Einsatzübungen sowohl im Brand- und Hilfeleistungseinsatz mit realistischer Unfalldarstellung abgearbeitet hat. Dies diente dazu weitere Erfahrung zu sammeln und durch die Rückmeldungen in der Nachbesprechung wertvolle Tipps für die Zukunft mitzunehmen. Neben feuerwehrtechnischem Wissen wurden weitere Schwerpunkte auf die Kommunikation im Trupp, über Funk sowie auf Lebensrettende Sofortmaßnahmen gelegt.