Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert schlimmeres – zwei Personen aus Wohnung gerettet – Rauchmelder schlugen Alarm

SymbolfotoIn der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Vach sowie die Berufsfeuerwehr zu einem gemeldeten Zimmerbrand in die Herzogenauracher Straße nach Vach alarmiert. Ein Nachbar vernahm das schrille Pfeifen der Rauchmelder der über ihn gelegenen Wohnung und verständigte den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, drang bereits Rauch aus den Fenstern im 1. Obergeschoss eines Wohnhauses. Insgesamt zwei Trupps gingen unter schwerem Atemschutz in das 1. Obergeschoss vor. Der Angriffstrupp der FF stieg über die Steckleiter ein, ein Trupp der Berufsfeuerwehr ging über den Hauseingang/Treppenhaus vor. Um durch das Treppenhaus in die Wohnung zu gelangen, musste die Wohnungstüre mit Sperrwerkzeug geöffnet werden. Zeitgleich zu den Löscharbeiten wurde ein Lüfter in Stellung gebracht, um die Wohnung des Brandrauches zu befreien. Während der Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr den Brandherd lokalisierte und ablöschte, wurden durch den Angriffstrupp der FF zwei Personen in der Wohnung vorgefunden, ins Freie gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Ein Person wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die FF übernahm die Nachlöscharbeiten in der Wohnung und räumte das Brandgut ins Freie. Kurz nach 02:30 Uhr konnten sie die Einsatzstelle verlassen.

FFW Mannhof legt Leistungsprüfung mit Bravour ab

leistungspruefung_ff_mannhof_006Nach nun mehr 6-jähriger Pause entschied sich die Freiwillige Feuerwehr Mannhof, ein Feuerwehrleistungsabzeichen abzulegen. Die Gruppe, darunter eine Frau, entschied sich für das Thema „Die Gruppe im Löscheinsatz“. In der ausgewählten Variante 2 der Leistungsprüfung wird als Ausgangslage der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei dem sicher ist, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich ist. Die Gruppe, in der die Trupps die Aufgaben zugelost bekommen, müssen innerhalb vorgegebener Zeit eine Saugleitung, bestehend aus vier Saugschläuchen, Saugkorb, Halte- und Ventilleine, kuppeln, sowie eine Schlauchleitung zum Verteiler verlegen. Im Anschluss muss jeder einzelne Trupp ein Strahlrohr vornehmen. Doch das ist nicht alles. Auch das Binden/Anlegen eines vorgegebenen Knoten ist Bestandteil der Prüfung. Teilnehmer ab der Stufe 2 (Silber) müssen zudem eine Zusatzaufgabe lösen. Mit nur wenigen Fehlerpunkten konnte die Gruppe die Prüfung mit Erfolg ablegen.

Kellerbrand in der Pfisterstraße – parkende Autos versperrten erneut die Anfahrt

SYMBOLFOTO EINSATZKurz vor 21 Uhr wurden am Dienstagabend die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in die Pfisterstraße alarmiert. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr rauchte es stark aus dem Treppenhaus sowie den Kellerfenstern. Durch Beamte der Polizei war das Haus bereits evakuiert und alle Personen aus dem Haus. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gingen in das Objekt vor. Ein Trupp begab sich in das Kellergeschoss und setzte am Treppenabgang einen Rauchvorhang. Der zweite Trupp durchsuchte das Treppenhaus und öffnete für die folgenden Belüftungsmaßnahmen das Fenster im Treppenhaus. Der selbige Trupp nahm im Anschluss ein 2. Rohr zur Brandbekämpfung über die Gebäuderückseite vor. Nach einer knappen viertel Stunde konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle dauerten noch eine Zeit lang an. Im Laufe des Abends fuhr die Berufsfeuerwehr die Einsatzstelle für eine Brand-Nachschau an. Durch den Energieversorger wurde das Haus vom Strom- und Gasnetz getrennt. Personen wurden keine verletzt. Die Beamten der Polizeiinspektion Fürth haben die Ermittlungen aufgenommen.

Feuerwehreinsatz wegen Rauchentwicklung

Drehleiter an Balkon

Wohnungen werden über Drehleiter auf Verrauchung kontrolliert

Kurz nach 15:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg die Berufsfeuerwehr in die Erlanger Straße zu einer Rauchentwicklung im Treppenhaus eines mehrgeschossigen Wohnhauses. Daraufhin wurden mehrere Wohnungen durch die Feuerwehr kontrolliert.
Dabei kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr durch die mitalarmierte Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt, die u.a einen Sicherheitstrupp stellte.
Zur Entrauchung des Treppenhauses war ein Drucklüfter im Einsatz. Vermutlich wurde die Rauchentwicklung durch angebranntes Essen verursacht.
Für die Dauer des Einsatzes war die Erlanger Straße stadteinwärts für den Verkehr gesperrt.

Zugübung Zug 2

zuguebung_zug2_2017_13Am 7.7.2017 schrillten um kurz nach 19:00 Uhr die Sirenen für die Freiwilligen Feuerwehren aus Atzenhof und Vach. Zusammen bilden sie den Zug 2 der Freiwilligen Feuerwehr Fürth. Mit dem Stichwort Rauchentwicklung wurden sie zu der Alarmadresse in den Fürther Hafen zur Firma HS beordert. Dort eingetroffen, musste der Zugführer zunächst eine aufgebrachte Person beruhigen, bevor er seine Erkundung fortführen konnte. Die Lage stellte sich wie folgt da. Aus einem Schrottcontainer rauchte es stark. Eine Person hielt sich unmittelbar am Container auf, eine weitere Person war unter einer herabgefallenen schweren Transportbox eingeklemmt. Um den Container herum befanden sich Behälter mit brennbaren Flüssigkeiten. Zunächst wurde eine Gefahrgutlage vermutet, weshalb zunächst sehr vorsichtig vorgegangen wurde. Nach weiterer Erkundung und Befragung eines Mitarbeiters der Firma, konnte diesbezüglich Entwarnung gegeben werden. Während ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung und Personenrettung vorging wurde der Verkehr in dem Stück der Hafenstraße beidseitig abgesperrt. Nachdem Feuer aus gemeldet wurde, konnte auch die zweite Person gerettet werden. Vorsorglich wurde dafür schweres Gerät bereitgestellt. Nach einer guten halben Stunde hatten die Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle und alle Personen gerettet, erstversorgt und zur Verletztensammelstelle gebracht. Vielen Dank an die Einsatzkräfte der FF Atzenhof und Vach für die stets gute Arbeit sowie an die Führungskräfte des Zug 3, die die Übung vorbereitet hatten. Besonderer Dank geht an die Firma Mineralölhandel Hans Schmidt GmbH & Co. KG und ihren Mitarbeitern, die ihr Gelände für die Übung zur Verfügung gestellt hat und der Veröffentlichung der Fotos zustimmte.

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