Zugübung Zug 4 – FF Stadeln und FF Mannhof üben für den Ernstfall

20170903_zuguebung_zug4_055Am Sonntagvormittag fand für den Löschzug 4 in der Boxdorfer Straße am Sportgelände des TSV Sack, die jährliche Zugübung statt. Die Alarmierung der Einheiten erfolgte durch die mit dem Einsatzleitwagen anwesende Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit dem Einsatzstichwort „Brand Gartenhütte“, mit dem Zusatz Rauchentwicklung mit mehreren vermissten Personen. An der Übungsstelle konnte nach der Erkundung durch den Zugführer eine Holzgartenhütte in Vollbrand mit Übergreifen des Brandes auf das angrenzende Waldstück festgestellt werden. Von einem Passanten erhielt er die Mitteilung, dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs 9 Personen in der Hütte befanden. Daraufhin erfolgte eine Alarmstufenerhöhung für einen weiteren Löschzug sowie für den Rettungsdienst, auf das Einsatzstichwort „MANV 10-15“ = Massenanfall von 10-15 Verletzte/erkrankte Personen.

Vom Zugführer wurden 4 Einsatzabschnitte gebildet: Innenangriff, Waldbrand, Wasserversorgung sowie Verletztensammelstelle. Es kamen 3 Trupps mit umluftunabhängigen Atemschutz zur Brandbekämpfung zum Einsatz. Zwei Trupps für die Personensuche- und Rettung aus der Holzhütte mit Brandbekämpfung und je einen C-Rohr, sowie ein Trupp zur Brandbekämpfung des Waldbrandes mit einem B-Rohr. Zeitgleich erfolgte der Aufbau einer Löschwasserversorgung nach Übungsvorgabe aus einem Löschwasserbehälter mit 100 Kubikmeter Inhalt. Eine rund 240 Meter lange Schlauchstrecke wurde aus dem LF20 KatS verlegt. Weitere Trupps suchten im Wald nach weiteren vermissten Personen und versorgten diese nach Auffinden mit Erste Hilfe Maßnahmen. Eine Verletztensammelstelle wurde am nahe gelegenen Parkplatz eingerichtet, an dem 9 Personen an den Rettungsdienst übergeben und versorgt wurden. Aus der Gartenhütte wurde außerdem noch eine Gasflasche geborgen. Nach Abschluss der Lüftungs- und Nachlöscharbeiten konnte die Übung nach 45 Minuten beendet werden.

Feuerwehrkameraden kommen bei der Ausübung ihrer Pflicht ums Leben

Während der Ausübung ihrer Pflicht mussten heute Morgen zwei Kameraden aus Brandenburg im Einsatz ihr Leben lassen. Die Einsatzkräfte waren in der Nacht zum Dienstag zu einem „Routine-Einsatz“ auf die A2 gerufen worden. Während die Helfer mit der Rettung beschäftigt waren, prallte ein Lastwagen, der die abgesicherte Unfallstelle zu spät erkannte, in die Unfallstelle. Bereits Anfang August ereignete sich in Coburg ein schwerer Unfall, bei dem ein Feuerwehrmann im Dienst tödlich verunglückte. In diesen schweren Stunden sind wir in Gedanken bei den Kameradinnen und Kameraden sowie den Angehörigen der verunglückten Feuerwehrkameraden. Wir wünschen in dieser Zeit die notwendige Kraft. Wir möchten an dieser Stelle unsere Anteilnahme und unser aufrichtiges Beileid zum Ausdruck bringen. Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr!

Bewusstlose Person aus Brandwohnung gerettet

Symbolfoto - FeuerwehrAm frühen Montagabend wurde die Fürther Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth Stadt zu einem Zimmerbrand in die Fürther Karolinenstraße alarmiert. Der Bewohner verständigte selbst die Rettungskräfte, ehe während des Notrufes der Kontakt abriss. Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang bereits Rauch aus einer Wohnung im vierten Obergeschoss. Insgesamt drei Trupps unter schwerem Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung, Personenrettung und Durchsuchung der Brandwohnung eingesetzt. Beim Durchsuchen der Wohnung wurde eine leblose Person vorgefunden, vom Angriffstrupp der Feuerwehr gerettet, ins Freie gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Parallel zu den Maßnahmen der drei Trupps fanden Belüftungsmaßnahmen an der betreffenden Wohnung statt. Das Treppenhaus war aufgrund dem Einsatz eines Rauchvorhangs nicht betroffen. Der Bewohner kam mit schwerer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Brandursache ist nicht bekannt. Die Fürther Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Pkw brannte beim Eintreffen der Feuerwehr bereits lichterloh

170829 Pkw BrandAm Dienstagnachmittag wurde das 2. HLF der Berufsfeuerwehr zu einem Fahrzeugbrand in die Leyher Straße nach Fürth alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug, ein Mercedes bereits in Vollbrand. Der Fahrer des Autos stellte während der Fahrt feststellen, dass sein Wagen zum Brennen anfing, und hielt daraufhin sofort an. Trotz erster Löschversuche durch den Fahrzeughalter und einem beherzten Ersthelfer konnten die Flammen nicht in bann gehalten werden. Mit dem Schnellangriff war das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht. Personen wurden keine verletzt. Für die Dauer des Einsatzes kam es im Bereich der Leyher Straße, Ecke Höfener Straße zu Verkehrsbehinderungen.

Fotos: ToMa

Brand im Landesamt für Statistik

20170823_brand_fuerth_statistikamt_007Gegen Mittag wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr zu einem Brand mit der Einsatzmeldung „Dachstuhlbrand“ zum Landesamt für Statistik gerufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte auf dem noch sich im Rohbau befindlichen Teiles des Gebäudes eine weiße Rauchsäule wahrgenommen werden. Da zunächst nicht klar war was genau auf dem Dach brennt und wie der Zugang ist, wurde der Dachbereich mit der Drehleiter von der Lange Straße aus angeleitert. Hilfreich dabei war der Knick der Drehleiter, durch den man das weiter hinten liegende Flachdach des obersten Dachgeschosses erreichen konnte. Zeitgleich wurde ein zweiter Angriffsweg über die verwinkelte Baustelle über einen Treppenraum und Außengerüst erkundet. Auf dem Dach konnte festgestellt werden, dass die Holzunterkonstruktion einer mit Blech verkleideten Technik-Zentrale in Brand geraten war. Kleinere Flammen und eine Rauchentwicklung waren sichtbar. Zwei noch anwesende Handwerker hatten bereits erfolglos Löschversuche mittels eines Feuerlöschers unternommen und vorhandene Flüssiggasflaschen in Sicherheit gebracht.

Über die Drehleiter wurde vom Angriffstrupp des ersten LF unter Atemschutz das erste C-Rohr, über den Treppenraum und das Außengerüst vom Angriffstrupp des zweiten LF, ebenfalls unter Atemschutz, das zweite C-Rohr vorgenommen. Da bereits zu diesem Zeitpunkt klar war, dass es sich um einen länger andauernden und personalintensiven Einsatz handeln wird, wurden die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt alarmiert.

Gefahr – Sperrungen nach Unwetter beachten!

Gesperrter Bereich

Kennzeichnung gesperrter Bereiche

Nach dem Unwetter vom Freitag Abend sind im Stadtgebiet einige Wege und Bereiche weiterhin wegen umgestürzten Bäumen oder der Gefahr durch lose Äste gesperrt. Bitte beachten Sie diese Sperrungen und betreten Sie die Bereiche nicht! Umgestürzte Bäume können stark gespannt sein und sich diese Spannungen plötzlich lösen, weitere Äste oder ganze Bäume können noch umfallen.

Allgemein gilt in den Tagen nach einem Sturm und insbesondere nach diesem schweren Unwetter, baumbestandene Bereiche (Waldwege, Parks, Grünanlagen) zu meiden, da nicht alle Schäden innerhalb kurzer Zeit erkannt und beseitigt werden können.

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