Bilanz zum Jahreswechsel

Symbolfoto - Feuerwerk - SilvesterZahlreiche Einsätze mussten im Zeitraum 31.12.2016 / 01.01.2017 im Leitstellengebiet abgearbeitet werden. Für die Fürther Feuerwehren hingegen verlief der Jahreswechsel verhältnismäßig ruhig. Zu lediglich 7 Einsätzen musste die Feuerwehren ausrücken. Kurz nach Mitternacht, um 0:01 Uhr ging der einzige große Alarm ein. Die Berufsfeuerwehr Fürth sowie die FF Vach wurden zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Vacher Sandleithe alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits Rauch aus einem Fenster am Giebel des Hauses. Auch Flammen konnten wahrgenommen werden. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz mit dem 1. C-Rohr über das Treppenhaus in den Dachstuhl vor, um den Brand zu löschen. Parallel wurde das 2. C-Rohr von außen durch das Giebelfenster vorgenommen. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde ein Hochdrucklüfter eingesetzt, um das Haus vom Brandrauch zu befreien. Zur Kontrolle wurde ein Quadratmeter der Dachhaut geöffnet, mit der Wärmebildkamera kontrolliert und noch vorhandene Glutnester abgelöscht. Das unmittelbar angrenzende Nachbarhaus wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert und ebenfalls belüftet. Personen wurden keine verletzt. Zur Nachschau der Einsatzstelle wurde um 4:00 Uhr das 2. HLF alarmiert. Die Brandnachschau verlief negativ.

+++Hinweise für die Silvesternacht+++

FeuerwerkskoerperDie Silvesternacht ist erfahrungsgemäß eine ereignisreiche Nacht für die bayerischen Feuerwehren. Meist ist es der unachtsame Umgang und die mangelnde Sorgfalt mit Feuerwerkskörpern die folgenreiche Brände und Verletzungen verursachen. Es ist für die Betroffenen ein schlechter Jahresanfang, wenn sich in das Läuten der Neujahrsglocken, der schrille Ton der Feuerwehrsirenen und die durchdringenden Signale des Martinshorns der Feuerwehr mischen.

Kellerbrand in Stadeln – Wohnhaus war sehr stark verraucht

Kellerbrand im Fuerther Norden - Drei Personen vorsorglich, medizinisch versorgtZu einem gemeldeten Kellerbrand wurden am Mittwochabend die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadeln alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz und dem 1. C-Rohr in den Keller vor, um den Brandherd ausfindig zu machen und zu löschen. Zeitgleich wurde im Außenbereich des Gebäudes ein Hochdrucklüfter in Stellung gebracht, um das Gebäude zu belüften. Ein weiterer Trupp, ebenso unter Atemschutz durchsuchte die anderen Räume des Hauses. Der Brandschutt wurde aus dem Keller ins Freie gebracht und abgelöscht. Insgesamt mussten vier Personen vom Rettungsdienst betreut werden. Der betroffene sowie umliegende Kellerräume wurden mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nach rund einer Stunde konnten die Kräfte wieder einrücken. Im Laufe des Abends wurde eine Brand Nachschau durchgeführt. Hier war kein  Eingreifen der Feuerwehr notwendig.

Großbrand am Sonntagnachmittag – landwirtschaftlich genutzte Lagerhalle stand in Flammen

Brand einer Halle

Am Sonntagnachmittag musste die Berufsfeuerwehr Fürth zu einem gemeldeten Brand in die Vacher Straße ausrücken. Beim Eintreffen stand rund ein Fünftel einer landwirtschaftlich genutzten Lagerhalle bereits in Flammen. Da das Grundstück ca. 200 Meter abseits der Hauptstraße lag und keine ausreichende Wasserversorgung am Brandobjekt vorzufinden war, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Atzenhof, Stadeln, Unterfarrnbach und Vach nachalarmiert.

Kleintransporter krachte in Leitplanke und kippte um

vu_a73_001KLAF, 2. HLF und der Rüstwagen wurden am Donnerstagabend, kurz vor 20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A73 in Fahrtrichtung Nürnberg alarmiert. Kurz vor der Ausfahrt Doos war ein Kleintransporter aus bislang unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen, in eine Leitplanke gekracht und umgekippt. Das Fahrzeug kam auf der Leitplanke in Seitenlage zum Liegen. Die beiden Insassen konnten das Fahrzeug noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Die Einheiten der Feuerwehr übernahmen vor Ort die Verkehrsabsicherung, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel ab und stellten den Brandschutz am Fahrzeug sicher. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die VPI Erlangen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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